Wechselbeschwerden

Wie die Pubertät, so ist auch die Menopause eine Zeit der hormonellen Umstellung und somit der psychischen und körperlichen Neuorientierung. Hat man viele homöopathische Anamnesen erhoben, so erkennt man, dass Frauen, die die Pubertät als unangenehm, belastend und von der Menstruation her schwierig erlebt haben, meist auch unter starken Wechselbeschwerden leiden. Jahrzehntelang wurde die Hormonersatztherapie als Jungbrunnen und Allheilmittel propagiert. Seit einigen Jahren wird die jahrelange Hormonsubstitution von Gynäkologen wesentlich kritischer betrachtet und zurückhaltender eingesetzt. Welche Auswirkungen Phytoöstrogene (=Isoflavone, die an Östrogenrezeptoren im Körper binden) bei jahrelanger Einnahme haben, ist noch ungeklärt. Außerdem profitieren nicht alle Frauen davon. Die klassische Homöopathie kann hier Abhilfe schaffen, da auch die typischen Wechselbeschwerden wie Schweißausbrüche, Herzrasen, Schlaflosigkeit, Gereiztheit, verminderte Libido, trockene Scheide u.a. Symptome sind, die bei konstitutioneller Therapie rasch und nachhaltig ohne hormonelle Belastung gelindert werden können.