Schwangerschaft

Frauen, die ein Kind erwarten, versuchen meist Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft zu vermeiden. Die Angst, das Ungeborene mit Medikamenten zu belasten oder sogar zu schädigen, ist weit verbreitet. Die Homöopathie hat sich dabei über Jahrzehnte als Heilmethode erwiesen, die – fachkundig angewandt – ohne Mutter oder Kind zu belasten viele Beschwerden lindern und in der Schwangerschaft chronische Krankheiten sogar auskurieren kann.
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett führen zu einer Vielzahl von tief greifenden Veränderungen im Körper einer Frau, in der Psyche und in den Lebensumständen. In der Frühschwangerschaft leiden Patientinnen oft unter Übelkeit, Erbrechen, Schlafstörungen, Erschöpftheit bis hin zu leichten Formen von Depressionen und einem generell schlechten Allgemeinbefinden. Im 1. und 2. Trimenon werden Schwangere oft von intensiven und widersprüchlichen Gefühlen geplagt, die die Veränderungen widerspiegeln, denen Frauen in dieser Situation des Umbruches ihrer bisherigen Lebensumstände ausgesetzt sind. Sorge und Angst vor den unsicheren zukünftigen Entwicklungen führen nicht selten zur unbewussten Ablehnung der Schwangerschaft. Im 2. Trimenon stabilisiert sich im Allgemeinen die emotionale Aufgewühltheit und die Frauen erleben eine Phase von angenehmem Wohlbefinden, körperlicher Leistungsfähigkeit und des bewussten Auseinandersetzens mit dem Ungeborenen. Die Frauen spüren die Kindesbewegungen immer intensiver und nehmen über Ultraschalluntersuchungen auch visuellen Kontakt zu ihrem Baby auf. Diese beiden Faktoren stabilisieren nachweislich das seelische Befinden der werdenden Mutter.

In der Schwangerschaft und Geburtshilfe ist die Homöopathie mehr als eine nützliche Ergänzung zur Schulmedizin. Die Frauenärztin, die beide Methoden solide beherrscht, kann in jeder Situation abschätzen, ob Homöopathie oder Schulmedizin oder eine Kombination für die Patientin und ihr Baby zu einem bestimmten Moment am geeignetsten sind. Die Erfahrung homöopathisch ausgebildeter Geburtshelfer zeigt, dass neben Schmerzzuständen wie Migräne, Ischiasbeschwerden u.v.m. auch chronische Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Allergien und sogar entzündliche Darmerkrankungen unter homöopathischer Therapie in der Schwangerschaft stark verbessert und oft auskuriert werden können.