Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Das prämenstruelle Syndrom, ein Symptomenkomplex, der zwischen Zyklusmitte und Beginn der Menstruation auftritt, ist für die homöopathische Ärztin oft wegweisend zur konstitutionellen Arznei der Patientin. Etwa ein Drittel bis die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden an einem prämenstruellen Syndrom, wobei vor allem Frauen über dem dreißigsten Lebensjahr betroffen sind. Die Symptome sind vielfältig. Von berührungsempfindlichen, schmerzenden Brüsten über Völlegefühl, Abgeschlagenheit, depressiven Verstimmungen bis zu Verdauungsproblemen und starker Einschränkung im beruflichen und sozialen Umfeld. Die Gefühle von Aggression, Depression, eigener Unzulänglichkeit, Traurigkeit, mangelndem Selbstwertgefühl, Weinerlichkeit oder Anlehnungsbedürftigkeit sind deutlich und für die Patientin meist unangenehm wahrnehmbar. Die homöopathische Ärztin kann daran erkennen, welchem inneren Konflikt die Patientin ausgesetzt ist und kann zusammen mit anderen, individuellen Symptomen der Patientin eine passende Arznei finden, die nicht nur das PMS beheben wird, sondern auch die anderen chronischen Beschwerden der Patientin.